Die Natur und die Stadt

Die Natur und die Stadt

Episode 12: Naturnahes Wohnen:noch nicht die Regel. Mit Manja Van Wezemael, Geschäftsleiterin der Stiftung Natur und Wirtschaft, Christian Fischlin, Immobilienverwalter der Migros Pensionskasse und Lazlo Vörös, Hauswart am Meilibachweg in Horgen, erscheint Ende Juli 2021

Die Schweiz ist grün, vielleicht zu grün. Über Biodiversitätsstrategien

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Mein herzlichster Dank geht an Daniela Pauli, Geschäftsleiterin Forum Biodiversität SCNAT und an Sabine Tschäppler, Leiterin Fachstelle Natur und Ökologie in Bern

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Stadtgrün Bern unterstützt diesen Podcast mit wertvollen Kontakten zu Fachleuten und Fachwissen. Er wird ausserdem von der GVB Kulturstiftung, von der Burgengemeinde Bern und vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) unterstützt.

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Kommentare

Claudia Acklin
by Claudia Acklin on
Lieber Ueli - Danke Dir für Deine ebenfalls sehr kuulen Kommentar! Es braucht ein weit verbreitetes Biodiversitätsverständnis (durch selbst Erlebtes), um am ganz Grossen zu arbeiten!
Ueli Scheuermeier
by Ueli Scheuermeier on
Kuuler Beitrag, welcher die ganze Problematik meines Erachtens gut ausleuchtet. Es bestätigt sich für mich dieses hier: Der strategische Hebel im Gesamtsystem ist die Arbeit für die unmittelbare Handlungsfähigkeit der Städter, oder besser, der "Aglotter*innen" (Leute, die in der Agglo wohnen). Ganz bewusst auf Aglotter gezielt, weil dort entsteht die politische Durchsetzungskraft auch für die entlegenen Landschaften. Konkret: Solchen Agglo-Leuten mit einer sehr tiefen Einstiegsschwelle zeigen und helfen, selbst etwas für die Biodiversität in ihrem eigenen Wirkungsfeld umzusetzen, und damit ein positives Erlebnis haben. Das möglichst weit verbreitete Erlebnis zählt, nicht der Umfang der Gesamtwirkung. Darauf entsteht dann auch "Verständnis" und "Akzeptanz" für die ganz grossen planerischen Geschichten. Umgekehrt: Von Gross-systemischer globaler Sicht herunter zu buchstabieren, was die Schweiz in jedem Kanton und in jeder Gemeinde für die Biodiversität umsetzen muss, und diese dann im übergeordneten Interesse quasi überzeugen zu wollen ihren Anteil umzusetzen, das ist nicht falsch, aber nicht sehr hilfreich im schweizerischen Politumfeld (im Unterschied etwa zu China!). Es funktioniert nur wenn genug SchweizerInnen in der Agglo schon eigene Erlebnisse im eigenen Wirkungsfeld hinter sich haben, aufgrund derer sie dann "the big picture" auch politisch in Abstimmungen unterstützen werden. Oder auf den Punkt gebracht: Das öffentliche Interesse entsteht wenn möglichst viele BürgerInnen einen kleinen und schönen eigenen Erfolg erleben, wenn sie selbst etwas für die Biodiversität tun konnten. Und so entsteht dann auch die Durchsetzungskraft auf übergeordneter Ebene. Oder äch?
Claudia Acklin
by Claudia Acklin on
Lieber Max Ruckstuhl Danke vielmals für Deinen Kommentar. Sehe das genauso wie du. In vergangenen Beiträgen ist schon aufgetaucht, dass es Netzwerk von Fachleuten braucht (Photovoltaiker, Facility Manager, GärnerInnen, LandschaftsgärtnerInnen, ArchitektInnen...), die alle am selben Strick ziehen. Viele habe aber einen Nachholbedarf in Sachen Biodiversität. Weiterbildung ist da ein wichtiger Treiber. Ich grüsse Dich herzlich Claudia
Max Ruckstuhl
by Max Ruckstuhl on
Sehr guter Beitrag! Auch Zürich ist schon seit Jahrzehnten daran, die Biodiversität zu fördern. Neben Konzeptenarbeiten mit quantitativen Zielen laufen auch handfeste Aufwertungsmassnahmen auf stadteigenen Flächen. Jährlich werden ein paar Hektaren Grünflächen aufgewertet. Und mit Anreizsystemen werden auch private Grundeigentümer aufgefordert, auf ihren Flächen Massnahmen zu ergreifen. Die Personen, welche für die Pflege der Grünflächen zuständig sind, müssen sich ihrer Aufgabe bewusst sein. Hier ist Weiterbildung ganz zentral. Ich stelle fest, dass in den Städten einiges am Laufen ist. Hoffen wir, dass dies in der Landschaft auch aufgenommen wird.

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