Naturschutz – mehr heimische Pflanzen für die Stadt
Naturschutz – da denkt man an Alpweiden, Moorlandschaften, eingezäunte Reservate. Nicht an Städte. Dabei liegt das älteste Naturschutzgebiet der Schweiz ausgerechnet im Stadtkanton Basel: die Rheinhalde. Naturschutz in der Stadt funktioniert anders. Oft beginnt er mit der Nutzung von heimischen Pflanzen, denn die Förderung von Biodiversität ist bereits goldrichtig. Oder mit der Unterstützung von seltenen Arten und wilderen Lebensräumen. Im Ausland spricht man in diesem Zusammenhang von «Rewilding»: dem aktiven Zulassen von mehr Wildnis mitten in der Stadt. Alle können einen Beitrag leisten – mit Futterpflanzen für Insekten, mit naturnahen Gärten, mit kleinen Trittsteinbiotopen. - Aber wie gelingt das konkret? In dieser Folge hören wir eine Stimme aus der angewandten Wissenschaft und eine aus der Gartenbranche. Sie ergänzen sich, aber manchmal wollen fast zu viele helfen. Was wenn heute Behörden, Stiftungen, Vereine und Praktiker alle beraten wollen, aber nicht immer am gleichen Strang ziehen?