00:00:00: Dann hat sich der Bild herauskristallisiert, dass das Eigentloch in St.
00:00:04: Gallen bei den Bevölkerung auf rund vierzehn Prozent vom Raum mit ihren Talsohlen lebt und gleichzeitig viel weniger Zugang zu Freiräumen.
00:00:15: In St.
00:00:16: Galle ist ein starker Aussuch von dem Eigentlokten.
00:00:19: Teilweise auch, weil es eine recht langsachenige Stadt ist.
00:00:23: Darum ist das Eigendlokt von jedem Punkt in den Tals Bohlen.
00:00:29: Die grünen Hänge sind relativ schnell erreichbar.
00:00:32: Gleich heißt es ja, dass man eigentlich einen einfach zugänglichen Freiruhm, auch wenn er noch so klein ist in einem Luftkreis Radius von, wenn ich mich richtig erinnere, ein hundert Meter haben.
00:00:46: Also für Kinder und Senioren gleichermaßen halt einfach und allein v.a.
00:00:52: zugänglich
00:00:58: ist.
00:00:59: St.
00:01:04: Gallen ist im Moment eine der tollsten Städte, wenn es um Stadtbegrünung geht.
00:01:10: Auch St.Gallen leidet unter der Hitze.
00:01:12: Man hat dort in den letzten fünfzig Jahren sehr viele Grünflächen verloren und unten in der Thals-Aule wohnen die meisten Leute, die am heissesten sind.
00:01:23: Aber St.
00:01:23: Galle hat ein ganz tolles Projekt auf Bein gestellt.
00:01:27: Es gibt dort einen Verein grünen Skalosthal.
00:01:32: Experten, Landschaftsgärter und Architekten haben sich zu einer Interessensgemeinschaft zusammen hier und haben noch an den Vereinen gegründet.
00:01:40: Und haben ein Konzept entwickelt, wie man die Stadt begrünen kann.
00:01:45: Es ist also etwas von unten gekommen, kann man sagen, der Zivilgesellschaft.
00:01:50: Und das wurde am Schluss der Stadtregierung auch akzeptiert.
00:01:54: Die haben sich verpflichtet, dieses Projekt umzusetzen.
00:01:59: Auch Elia Winter ... Schön, dass du hier bist in der Merian Gärten von Basel.
00:02:04: Wir reden heute über das grüne Gallusthal bzw.
00:02:07: das Projekt, das Sie entwickelt haben.
00:02:10: Aber zuerst kommt es zu dir.
00:02:11: Du bist Architektin von Haus und du bist heute in der Geschäftsstelltätung vom Verein Grünes Gallushtall.
00:02:20: Jetzt würde ich zuerst mal ... Ich wollte mit einer allgemeinen Bemerkung anfangen, aber sie gilt für viele Städte.
00:02:28: Viele Städten haben in den letzten forty-fünf Jahren sehr viel Grünflächen verloren und das ist natürlich vom Hintergrund des Klimawandels und der Erwärmung des Planeten nicht gerade die beste Situation.
00:02:44: Was hat das eigentlich vergründet, dass es in dieser Form passiert ist?
00:02:50: Warum denkst du, dass die St.
00:02:52: Gallen jetzt auch etwas dagegen machen
00:02:56: müssen?
00:02:57: Ja, das ist eine grosse Frage zu anfangen.
00:03:01: Genau in St.- Gallen waren es noch in den Fussballfeldern, wo die Stadt auch grünenfläche verloren hat.
00:03:08: Ungefähr forty-fünf Jahre, obwohl die Bevölkerungszahl in St.
00:03:12: Gallen auch nicht signifikant gestiegen ist.
00:03:15: Da war natürlich recht eine Überraschung für uns am Anfang, um das zu finden im Zuge der Analysen, die wir gemacht haben über die Stadt St.Gallens.
00:03:26: Ja... Warum das so passiert ist, konnte ich mir auch nicht erklären.
00:03:31: Wir hatten dann einfach Konsequenzen.
00:03:36: Entdeckt oder herausgefunden, beziehungsweise auch mit dem WWF, der uns von diesem Projekt einen Auftrag gegeben war.
00:03:43: Dass die Stadtnatur in den Städten St.
00:03:45: Gallen markant und sichtbar zurückgegangen ist.
00:03:48: Man konnte vor allem Fogelarten festmachen, die sehr sensibel reagieren auf die Biodiversität und die Tökologie eines Ortes.
00:04:02: Wo man dann feststellt hat – oder man müsste untersuchen.
00:04:05: was eigentlich dazu geführt hat, dass die Biodiversität zurückgegangen ist.
00:04:09: Und so konnten wir überhaupt darauf schliessen, dass Grünflächen verlorengangen sind und v.a.
00:04:15: eine Randlage in der Stadt weniger im Zentrum quasi innerer Verdichtung, die ja heute eigentlich ein bisschen stichwort ist, das man folgen
00:04:25: soll.
00:04:26: Ja, das ist interessant!
00:04:27: Ich habe den Gläsen oder St.
00:04:29: Gallen eine Situation, an der wir übrigens in vielen Städten treffen.
00:04:33: Es gibt so Stahl... Dann gibt es die Högellagen.
00:04:37: In Basel statt wäre das Boden Holz, oder in Zürich wäre es der Züriberg.
00:04:43: Die sind ein bisschen kühler und gehören meistens in den Bereichen, wo Leute mit etwas mehr Geld wohnen.
00:04:51: Und in der Tallage ist sie relativ heiss.
00:04:56: Wie viele andere Städte aus Angala nehmen mich auch an?
00:04:58: Sind dann wegen diesem auch Hitzeinseln ... Hast du?
00:05:02: Wo wohntest du?
00:05:03: Einer am Hügel?
00:05:04: hast du dafür vorgesorgt, oder bist du einer im Tal?
00:05:07: Ich bin tatsächlich aufgewachsen.
00:05:10: In einer Doppel-Einfamiliehaus Hälfte mit den Garten.
00:05:16: Und ich bin dann aber noch ein paar Umwege über andere Wohnorten in Talsohlenzachen.
00:05:23: Also wirklich dort wo eigentlich noch Asphalt von Fassaden zu Fassade ist und habe mich jetzt wieder auf der Weg gemacht an anderen Hügeln.
00:05:33: Die Rufe
00:05:34: ist nachher vom Nachholungsgebiet.
00:05:37: Mein Balkon, schön im grünen Händen bis zum letzten Haus am Siedlungsrand.
00:05:44: Man merkt schon den Unterschied von dem Klima her.
00:05:49: Jetzt nehme ich auch St.
00:05:50: Gallen relativ heiss.
00:05:52: Im Alltag ist es so, dass du das spürst, ob oben oder unten bist?
00:05:58: Man spürt so viele Art.
00:06:00: Am Siedlungsrand hast du auch einen Slow-Paste Living, wo man in den Tallen zusätzlich zu Hitze und Versägelung leben kann oder mit Überkunftsbus tonnert vorbei, das Tram
00:06:13: etc.,
00:06:15: wo es vielleicht zu dem leichten Umbehagen im Sommer beiträgt, dass es heiss ist ... dass es brennt, dass es lebendig ist.
00:06:24: Und da hast du auch den Siedlungsränder oder auch dort, wo ich aufgewachsen bin mit dem Garten, das ist nicht so fest.
00:06:32: Genau was ich interessant finde und ich habe vor diesem Gespräch schon vorhin gesprochen, haben auch über soziale Gerächtigkeit geredet.
00:06:39: Die Planungsprozesse, auch bei der Grünungsprozess haben im Indirekt am Schluss etwas zu tun.
00:06:45: wie gut grüne Flächen sind zugänglich v.a.
00:06:50: Ist das etwas, was ihr in eurem Projekt mitdenkt?
00:06:55: Das war eine Erkenntnis, die sich mit den Mitsachen hat.
00:06:58: Wir sind ja ausgeend oder ein Initialbild der Zustandsanalyse von den Vögel, die ich eingangs erwähnt habe.
00:07:09: Es waren Tizikarten, an denen die Staatsbank selbst angefertigt wurde.
00:07:16: wo man eigentlich schön die Hitzeinsel sieht, am heißen Sommertag.
00:07:20: Und eben auch wie du gesagt hast in den Hanglagen, wo immer noch die Einfamilienhäusle mit viel Umschwung sind.
00:07:29: Genau und dann hat sich dieser Bild so ein bisschen rauskristallisiert, dass eigentlich in St.
00:07:34: Gallen der Bevölkerung etwa in den Räumen von der Talsohle leben.
00:07:42: Und gleichzeitig haben sie viel weniger Zugang zu Freiräumen!
00:07:45: In St.
00:07:45: Gallen ist der recht stark rausgekommen eigentlich, dass wir teilweise auch, also wir haben ja eine sehr langzeichen Stadt.
00:07:53: Darum ist eigentlich von jedem Punkt in den Tal so die Grünen hängen relativ schnell erreichbar und gleich heisst es ja, dass man eigentlich sollte einen einfach zugelöhnlichen Freiraum, aber wenn er noch so klein ist im Luftkreis Radius wenn ich mich richtig erinnern habe, dass er für auch Kinder und Senioren gleichermaßen einfach und allein v.a.
00:08:22: zugänglich ist.
00:08:24: Das kann man dann wie nicht gewährleisten oder weil die Hänge in diesem Sinn weiter weg sind.
00:08:29: Und so haben wir eigentlich herausgefunden, dass in den Wohnlagen, die wir entlang der Talle haben sollen, recht grosse Defizitfläche haben, wo Wohnlagen in dem Sinne von ... ein heutiger Freiräum, der entsprechende Qualität aufweisen
00:08:50: könnte.
00:08:51: Was heute im Zentrum steht von diesem Gespräch ist eigentlich was dir für Maßnahmen entwickelt haben, um zu dieser Situation, die du uns gerade beschrieben hast, etwas entgegenzustellen können.
00:09:04: und sie haben ... Ein Leitzbild geschrieben, und dann noch von diesem Leitzbild gibt es vier Zusammenausnahmen.
00:09:10: Über einen Teil kann man vielleicht heute noch reden.
00:09:12: Aber vielleicht zur ersten Frage, da gibt es eine, die für
00:09:15: dich
00:09:16: heraussteckt, was du besonders wichtig findest?
00:09:22: Ich finde, das ist vor allem die Kombination der all den Maßnahmen, wo schliessendlich einfach der wunderschöne idealistische, fast schon Gesamtbild ergibt dieser Städte in Kalle.
00:09:33: Natürlich gibt's ein bisschen diese Maßnahmen, zugänglicher sind, auch für die breite Masse in diesem Sinn oder auch anschaulich sind.
00:09:43: Oder auch viele Aspekte und Ebenen funktionieren, welche bei der Universität inkludiert, aber auch diese soziale Räumliche Gerechtigkeit inkludieren.
00:09:57: Die sich auch sehr unterscheiden zwischen sehr kleinräumigen Maßnahmen und grossräumig denkenden Maßnahmen.
00:10:07: Wenn ich ein Favourite auspicken müsste, wäre es tatsächlich auch wenn ich vorher eigentlich erwähnt habe oder damit in einer Lichtzeuge einen Freiräum, wo sich so einigartig im Stadtraum verteilen muss.
00:10:18: Das ist eine Maßnahme für Lebensqualität, die eigentlich genau da zum Zweck hat, dass man mit dem Quartier auch kleinste Flächen kann, so aufwerten, dass sie für die Natur und für aber auch eben die Wohnlagen erleichterig bringen.
00:10:34: Ich würde gerne über die Ernststeigsgeschichte dieser Initiative reden, weil ich finde das sehr etwas aussergewöhnliches.
00:10:43: Sie sind eigentlich eine Gruppe von Experten aus der Zivilgesellschaft und haben eine städtische Strategie entwickelt – also für das Gesamte – und haben dann später auch an die Stadtregierung angetragen.
00:10:57: Aber von wo ist eigentlich der Impuls gekommen?
00:10:59: Was hat das überhaupt ausgelöst?
00:11:02: Ursprünglich ist da ... Es war eine Visualisierung von unserem Architekturbüro, GESI-Architekten.
00:11:12: Wir haben einen Parkplatz mit dem Zentrum in der Stadt, wo verschiedene Veranstaltungen sind.
00:11:18: Der Zirkus kommt dort, der Jormachts findet dort.
00:11:21: die Stadt vorgeschlagen hat um den Baum zu ringen und einfach den Parkplatz wieder in Nutzbau machen, aber auch mit diesem Zentrum etwas an dieser Hitzeinsel abholfen zu schaffen.
00:11:32: Das war eine Visualisierung vorher nachher.
00:11:38: der aus dem Gehenden den Auftrag von WWF St.
00:11:42: Gallen, die gefunden hat, lässig macht auch das eine ganz viele andere Standard in der Stadt St.
00:11:49: Galle noch, aber nicht nur auf dieser bildlichen Ebene sondern auf der wissenschaftlichen Ebène.
00:11:55: Und so ist eigentlich ein bisschen entstanden, dass der WWF St.-Gallen im Architekturbüro, GSI-Architekten den Auftakt gegeben hat.
00:12:03: im Jahr war es in dem Jahr zum Stadtsangalen unter die Lupe.
00:12:11: In diesem Sinne ist auch unkonventionell, um eine Architekturbüro zu übergehen oder so.
00:12:16: Man kann ja auch einen unkonventionellen Ansatz wählen, dass wir mit diesem architektonischen Städtenbau auch aus einem anderen Blickwinkel betrachten können und vielleicht dann auch die Chancen, dass sie auf dem zum Teil ganzheitlich betrachten können.
00:12:38: Wenn es jetzt eben von Leuten oder vor allem Themen rund um Biodiversität und Stadtnatur angeschaut werden für Leute, die nicht in Erscherlinie etwas davon verstehen.
00:12:45: Und da haben wir dann so ein bisschen wie als unsere Aufgabe gesehen, dass wir eigentlich so ein wenig bei der Machel Echtobiro den Kern sozusagen sind und uns bedienen.
00:13:01: Wissen, wo schon oben ist.
00:13:03: Wo jetzt nichts Neues in dem Sinn ist oder auch schon an anderen Städten.
00:13:06: Hier ist es ja auch schön beschrieben bei diesem Buch.
00:13:09: Schon angewendet wird, schon umgesetzt wird und schon ausprobiert wird, wie man diesen Ziel verfolgen kann für eine lebenswärtere Stadt.
00:13:20: Und haben uns dann den Expertenpull aufgebaut von den zwanzig Expertinnen?
00:13:28: die uns aus den verschiedensten Teil- oder Fachbereichs unterstützten, sei da Biologie und Verkehrsplanung.
00:13:39: Aus der Historie haben wir welche gehabt.
00:13:45: Aus den Anwältern, Rechtsanwälte beispielsweise, wo ein ganzes Recht auf das Kapitel erarbeitet hat war für Grundlagen von Bund schon vor dem Kanton der Gemeinden.
00:13:57: So haben wir dann quasi unser Team gebaut!
00:14:01: Mit dem Team, die den Leitbild mit diesen vierzehn Maßnahmen
00:14:08: erstellt.
00:14:08: Was Architekten auch sehr gut können ist visualisieren.
00:14:12: Das müssen Sie in Ihrem Job diese ganze Idee machen!
00:14:15: Das fand ich auch extrem beeindruckend.
00:14:17: Ich habe als erstes euren Film geschaut, der eigentlich gemacht hat und so etwas mit Zukunftsbilder schafft, wie das dann aussieht, wenn man einen Maßnahmen umgesetzt hätte.
00:14:29: Es wurde sehr plastisch, wie die Stadt sich im Zug einer Begrünung völlig verändert.
00:14:37: Die haben irgendwann mal eine Verein gewöhnt ... Und sind aber mit dem dann noch an die Öffentlichkeit gegangen.
00:14:45: Das ist, glaube ich, etwas vom Nächsten gesehen worden gemacht haben.
00:14:48: Ich glaube innerhalb eines Museums hat er das Projekt vorgestellt und die Bevölkerung ist gekommen und hat das gesehen.
00:14:59: Ist es wie so eine eure Strategie gewesen?
00:15:01: Zuerst einmal nachher gesagt ein Volk zu überzeugen und dann noch in der Politik.
00:15:05: Wir wollten das von unten auf tragen wollen und was sind vielleicht ... Der typische Reaktion war von Leuten, die man euch und euer Projekt gesehen haben?
00:15:18: Ja.
00:15:18: Es waren viele Strategien dahinter.
00:15:21: Wir arbeiten drei Jahre lang mit einer Pressekonferenz publik gemacht, weil wir vor einigen Jahren angefangen haben zu arbeiten, gefunden haben, dass kein Papierdinger bleiben soll, dass er nicht in irgendeiner Schublade verschwindet, sondern auch den Stadtrat an die ... Pressekonferenz eingeladen.
00:15:45: Es war auch anwesend, wir haben am Schluss dieser Presse-Konferenz den Papiertagel im Stadtrott übergehen und die beiden scheinen wie gleichzeitig gefahren.
00:15:57: oder dass wir gleichzeitig mit Politikern auf politischem Weg und dem Stadtrat und der Stadtverwaltung auch ein Gespräch gesucht haben oder auch schon während der Arbeit vom Leiterbild muss man sagen weil wir gewusst haben.
00:16:12: Wir greifen hier irgendwie in die Arbeit der Stadt eigentlich ein.
00:16:17: Und da kann es sein, dass das nicht unbedingt nur gut ankommt.
00:16:20: Darum war uns wichtig, dass man kommunikativ schon den Weg gelettet zu sagen.
00:16:25: Die Bevölkerung ist ab dem Zeitpunkt, abgesehen von paar Befragungen
00:16:33: etc.,
00:16:33: nach dieser Pressekonferenz involviert worden, wo wir dann die Webseite aufgeschaltet haben und den Film ... Wo du ja geschaut hast, auch aufgeschaltet haben sie ein Instagram-Losiert haben und eigentlich so etwas versucht haben.
00:16:48: Vor allem mit diesen Bildern.
00:16:51: Die vorher nachher bildbar sind die Bevölkerung abzuholen.
00:16:56: Weil eben ... Es ist nicht nur geschrieben, sondern sehr viel Bildmaterial genau um diese Bevölkerung zu abholen.
00:17:06: Und schlussendlich war es hier, glaube ich, so ein bisschen wie das Geheimrezept eigentlich war.
00:17:12: Zum umfassenden Eigenloch zu überzeugen, dass gleichermaßen auf Amtswäger quasi abgeholt wurde und aber auch von der Bevölkerung den Druck ein wenig aufgebaut worden ist.
00:17:32: Bottom-up Methode eigentlich oder Ja, der Städter hat sich letzten Endes verpflichtet.
00:17:39: zum Grünen Skalossaal.
00:17:40: So wie wir es dort formuliert haben.
00:17:44: Ich finde das eine absolute Sensation.
00:17:48: oder dass eigentlich ein Initiativen aus einer Zivilgesellschaft – also die sind natürlich Profis und haben noch weitere Profis dazu genommen.
00:17:55: Also sehr fundierte Idee, so eine Regierung übergegeben wird und sie haben einen Pfannenfeiertungsprojekt und die sagen dann auch noch zu.
00:18:06: Aber es nimmt mich wunderschön, was der Weg war.
00:18:10: Sie mussten überzeugen?
00:18:12: Oder war schon Bereitschaft hier, sich auf euch einzulassen?
00:18:15: Du hast gerade gefolgt mit dem Kopfsort gemacht.
00:18:17: Das hat nicht ganz so gestummelt, wie ich das gesagt habe.
00:18:19: Aber vielleicht zuerst ... Was waren die Reaktionen dieser Regierung?
00:18:26: Es ist kein Pfannenfertigprojekt, es ist ein Leitbild mit eigentlicher Sammlung von Ideen.
00:18:32: Das war genau der Knackpunkt, wo wir die Gespräche geführt haben, um sich miteinander zu finden und mir als Leitbild zu zeigen.
00:18:45: Und das ist auch der Prozess, der im Moment am Laufen ist dass sich die Verwaltungen eigentlich das Leitbild anschauen, durchschaffen und so herauspicken.
00:18:59: Und umformulieren, dass es für die Stadt auch umsetzbar wird erst.
00:19:05: Wir haben eigentlich quasi wie eine Grundlage dafür geliefert.
00:19:08: Genau.
00:19:10: Was eben sehr oft fehlt mir noch meiner Meinung nach ist aber trotzdem etwas für eine Vision oder ein Leitbild?
00:19:15: Das würde ich mal sagen ist eine Vision, wie es könnte sein Vielleicht sogar, wie es müsste sein.
00:19:20: Man kann es begründen, warum das im Moment notwendig ist.
00:19:24: Aber gleichzeitig gibt's mit den USA gesagt ... Die Rahmenbedingungen einer Politik, die unter Umständen gar noch nicht bereit ist auch ein paar Sachen umzusetzen, die aber wirklich Sinn machen würden.
00:19:37: Dort gibt es dann vielleicht eine Spannung.
00:19:38: Das sehe ich richtig.
00:19:40: Absolut ja!
00:19:42: Ja, sind da wie Punkte aufgehoben?
00:19:45: Wie sollen sie eigentlich ... Stimmen oder
00:19:48: v.a.?
00:19:49: seit dem Stadtgrünen in St.
00:19:50: Gallen ist eine Frage vor.
00:19:52: Sie kommen immer mehr grünflächig über, als wir vorgesehen sind, wo sie erstens anlegen müssen und auch pflegen müssen.
00:20:01: Und für das Beispiel, wie es dann einfach personell gar keine Kapazitäten haben oder vielleicht auch finanziell allein für die Initialkosten und die Pflegekosten nachnehmen.
00:20:11: Ja, gar nicht so.
00:20:12: eben die Ressourcen haben ... Unabhängig davon, ob das ein schönes Leitbild und ein tolles Projekt sind in diesem Leitbild.
00:20:23: Denn ich sehe die Realität anders aus als man hier umsetzen kann.
00:20:29: Aber grundsätzlich habe ich schon das Gefühl, dass St.
00:20:31: Gallen recht offen reagiert hat.
00:20:33: oder sie finden es super, dass wir da auf Eigeninitiative erschaffen haben und ihnen sozusagen ohne Arme greifen.
00:20:42: Ich hatte die Reitdruck, ein grosses Projekt ist fast schon ein Generationenprojekt.
00:20:47: Wenn man an Bäume denkt und wie schnell diese Wachsen gehen, geht das eh bis zu Fünfzehn Jahre, bis sie ausgewachsen sind?
00:20:54: Das braucht etwas von einem langen Noten.
00:20:57: Und ich kann mir vorstellen, dass man so ein Projekt auch wegen der Finanzen etablieren muss.
00:21:04: Aber ich habe das Gefühl ... Man kann ja eigentlich das Flug einbauen, während dem schon fliegt.
00:21:10: Ich weiss es ist physikalisch nicht möglich aber ich glaube jetzt im Falle von St.
00:21:14: Gallen kann man schon so rollend vorwärts gehen und weiss trotzdem jemanden, der einen an will.
00:21:21: Und ich glaube da ist auch wichtig oder?
00:21:22: Wir haben diese Vision mit den Bildern teilweise auf verschiedenen Ebenen.
00:21:26: Der Zielbild, wo man einen Anvil zeigt.
00:21:32: Und gleichzeitig sind wir auch auch Pilotprojekt dran Um die Realität zu umsetzen, zumal auch ein bisschen die Angststelle ist.
00:21:39: Das hat man gemerkt oder das auch bei der Bevölkerung.
00:21:42: Ich würde es vielleicht nicht so als Fäbel für Biodiversität haben, aber erst mal sehr viel Frage auftauchen und noch etwas Kritikpunkte auch.
00:21:51: Und dass wir dann diese eben mit so... Kleiner bis grosser ist es zum Beispiel für einen sehr grossen Pilotprojekt, der mittlerweile auch gut ankommt in dieser Bevölkerung.
00:22:02: Dass man hier einfach zeigen kann, dass wir uns so stellen müssen wie bei diesem Rahmen und dann können sich die Bevölkerung sozusagen gleich an das gewöhnen.
00:22:12: Das sind so wie Mösterleigenden, oder?
00:22:15: Genau.
00:22:15: Und irgendwie auch schon die Teile des Wasaiens.
00:22:18: Die brennt ja am Schluss auch ganz viele kleinere Räume ... Oder Grünräume in der Sangale bauen.
00:22:26: Ich habe es auch so verrückt gefunden, weil da drin ist eine kühne Projektidee und das macht einen grünen Gürtel innerhalb der Stadt, wo ein bisschen auch ... Die Verkehrsachse sind ein bisschen tangiert.
00:22:42: Aber vielleicht kannst du das besser erzählen?
00:22:44: Was ich finde, ist so ein grosses Projekt.
00:22:48: Ich habe meinen Bauern an mich geschrieben, dass es einen Leuchtturm-Projekt gibt und speziell wie eine Strahlkraft entwickeln.
00:22:58: Das ist für mich so eins.
00:23:00: Vielleicht erzählst du mal kurz, was Sie dort vorgestellt haben.
00:23:03: Gerne ja!
00:23:04: Der Kröger-Korridor ist eigentlich nach Maßnahme sieben.
00:23:07: Kühlung, die für uns wie das Gegenpaar hier zu den Hitzeinseln auf der Hitzekarte in der Talsole ist.
00:23:18: Wir haben dann gefunden, dass sich irgendetwas dort in dieser Talsole recht stark ändert, damit man diesen Effekt ein wenig ausheben kann.
00:23:27: Und da ist der grüne Korridor.
00:23:29: Wie du sagst eigentlich eine Grünband-Grünwürter, die sich entlang von den zehn Kilometern Länge, was sie gerade hat erstreckt.
00:23:36: Und die ganzen Freiräume, wo es jetzt schon gibt.
00:23:39: Das ist der Stadtpark beispielsweise, das ist eine trotzbleiche Sportanlage.
00:23:43: Der Burgweier, in dem die Stadt im Jahr- und Zwanzig-Zwanzi erworben hat.
00:23:46: Ein grosses Gebiet, ein Schutzgebiet.
00:23:50: Wie existieren diese Momente schon als grünen Flächen?
00:23:52: Wie so ein bisschen ein Perle hat eigentlich?
00:23:55: Und den Gröschen haben wir hier also ein wenig ... Ja!
00:23:58: Diese Grösche miteinander wird vernetzen über die ganze ... Länge, die auch an verschiedenen Orten umgesetzt werden können.
00:24:08: Oder ein Ort, das recht viel Nutzungsdruck hat, zum Beispiel wie es über einen Baumalei stattfinden kann, wo aber quasi ein Wohngebiet ist und da auch über die Gärter passieren kann – über bodenbundene Vegetationen und Strukturen.
00:24:23: Ja, und das ist eine von den grossräumlichen Visionen.
00:24:30: Wo wir angewiesen sind, dass man nach und nach über die Puzzlestücke ergänzt.
00:24:34: Ich komme wieder aufs Arealbachen.
00:24:35: Es ist auch ein recht wichtiges Puzzle-Stück, um den Größere doch vervollständigen zu können, nach und danach.
00:24:43: Interessant!
00:24:44: Ich werde später in einem anderen Podcast noch mit jemandem über dieses Projekt im Bachareal reden.
00:24:51: Das war ein Bahnhof.
00:24:54: Es gibt auch Umnutzungen sozusagen, was man in der Stadt machen kann.
00:24:58: Aber ich glaube, für mich ist das ein Signature-Projekt.
00:25:02: Das ist wie eine Handschrift.
00:25:04: Es zeigt, dass die, die dahinter stehen, sich getrauen in Visionen zu haben.
00:25:09: Wenn du sagst, wir machen aus dem heissesten Teil der Grünste, dann macht man einen sehr schönen Ansage damit.
00:25:16: Nicht
00:25:18: auch die soziale Gerechtigkeit, aber wieder den Thema aufgreifen ... Wohnlagen in der Stadt, die wenig Zugang zu keinem Zufreiräum haben, dann eigentlich komplett wandeln.
00:25:33: Und auch irgendwie, was da wieder für Auswirkungen geht auf die Mobilfroschen beispielsweise oder dass dort wieder Adressbildungsstab finden, wo man sich fragen kann, ist das grüne Gentrifizierung?
00:25:45: Aber es sind eben Themen, bei denen man muss auch anschauen, wenn man so ein Projekt umsetzt.
00:25:52: Hat sich eure Rolle in den letzten Jahren geändert?
00:25:56: Sie waren zuerst Impulsgeber.
00:25:57: Sie haben einen Vorlag geliefert und sind jetzt im Ruhestand.
00:26:07: oder machen dich als Vereinbarer etwas?
00:26:10: Nein, wir sind aktiver denn je!
00:26:12: Wir haben den Leitbild veröffentlicht damals noch mit dem Architekturbüro immer noch sehr, sehr viel Eigenleistungen Pilotprojekte anfangen zu umsetzen.
00:26:25: Während des Zeitraums wurde der Migropionierfonds aufwissaufmerksam geworden und uns dann empfohlen hat, sich bewerben zu können.
00:26:33: Das hat glücklicherweise geklappt und da war es ein bisschen der Aufhänger für den Verein Gründen, der jetzt auch die dreijährige Finanzierungsförderung von dem Migropioneerfond hat die uns im Moment ermöglicht, zu dieser Arbeit weiterhin einen solchen Ort ohne rote Zahlen zu schreiben.
00:26:54: Wir sind auf noch mehr verschiedenen Ebenen unterwegs als vorher schon.
00:27:00: Wir versuchen nach wie vor die Pilotprojekte umzusetzen in den Stadtsankalen aber auch unsere Fühler ein bisschen auszustecken über die Stadtgrenze rausregional bis national vereinzelt in der Stadt und sind auf anderen Ebenen gerade zum Beispiel bei der Bauen-Zonen-Ahnungsrevision, die ja ansteht jetzt schweizweit inzuwirken sozusagen.
00:27:29: Aber auch Softwareentwicklung, die man macht, genau in dieser Bau- und Zonenahnungsrevision dem Prozess beispielsweise Gemeinden, die nicht so personell stark sind in diesem Bereich oder vielleicht den Know-how nicht haben, dort zu unterstützen mit dieser Software Automatisch kann Anforderungen generieren.
00:27:53: Im Lightbild haben wir Kennzahlen definiert, wo ein paar Zellen aufweisen sollen, je nach Nutzungstyp aus sie hat, wie viele Bäume sie haben, wie viel Gewässerflächen
00:28:07: etc.,
00:28:08: so diese Strukturen und dann kann man die Gemeinde ... ihre Parzellen, ihre Flächen eingehen mit den entsprechenden Nutzungen.
00:28:17: Und es spuckt dann eigentlich aus, was sie zu erfüllen haben, um die Ziele erreichen
00:28:23: zu können.
00:28:23: Also zum Beispiel wie viele zusätzliche Grünflächen sie
00:28:26: generieren müssen?
00:28:28: Genau!
00:28:28: Wie viel Bäume sie planten müssen für den Baumkondentäckungsfall.
00:28:31: Was auch da anpassen würde, das heisst ich auch, dass eine
00:28:35: Form
00:28:35: der Begrünung schon sagen könnte.
00:28:37: Ähm ... Bis jetzt nicht.
00:28:39: Bis jetzt ist es einfach rein mathematisch, nur eher sozusagen.
00:28:42: Hier werden wir den nächsten Schritt erlächteren.
00:28:51: Aber wie sieht es im Detail genau aus, wo das Pflanzt wird und wo die Grünflächen notwendig wären?
00:28:57: Da werden wir wieder von einem Menschen im besten Fall angeschaut.
00:29:02: Die Profis werden dahinter, Landschaftsgärten oder Naturgärtner usw.
00:29:09: Ich finde ... auch wegen dem noch so einen guten Wurf, weil dir eigentlich auch systemisch denken bei allem was ihr macht.
00:29:19: Aber wenn ich ein richtiges Gläser habe, würde ich da eigentlich auch gerne wie anderen Gemeinden aber vielleicht sogar andere Städte helfen.
00:29:31: Wenn du jetzt also etwas mit Abstand schaust, was denkst du?
00:29:35: Was sind die wichtigsten ... Lektionen, die du in diesen Städten mitgeben würdest.
00:29:43: Was findest du das Wichtigste, was dir geklärt hat im Zusammenhang mit der Stadtregierung?
00:29:48: Oder vielleicht überhaupt wird das Projekt an den Stadtsangalen enttreiten?
00:29:57: Im Vordergrund steht auf Projektebene ein ganzheitlicher Denken.
00:30:04: Weil wir mit überkommen von Städt und Gemeinden, dass oftmals ... Spezifische Themen angeguckt werden.
00:30:13: Dann kommt vielleicht den Strassenbaumkonzept oder dann kommt, ich weiss nicht, aufwärtig für diesen einzelnen Park.
00:30:20: Aber was vor allem genau für die Bevölkerung der wahnsinnigen Mehrwert bringt ist dass man sich an einem Ziel orientieren kann.
00:30:30: und wenn es Wenn es statt der Konzept, die alle Themen umfasst aufstellt und kann aufzeigen, wie man sie umsetzt, schaffen wir so viele Entziege und neue Grünflächen.
00:30:44: Vielleicht wird so und so viel gerade im Schnitt kühlen lassen in einem heißen Sommer oder so.
00:30:49: Das sind dann handfestige Facts, wo sich auch eine Bevölkerung daran festhebt oder dafür gut oder schlecht befindet In Begleitung mit Bildmaterial-Karten, Verarschaulichung und Abholen der Bevölkerung.
00:31:07: Das würde mir mitgehen, dass das ganzheitlich und durchs Band nicht nur in den Fachwelt, sondern auch in die Bevölkerung kommuniziert wird.
00:31:22: Es leuchtet mir völlig ein!
00:31:24: Ich glaube es ist wirklich etwas ganz Tolles im Projekt, was wie eine Gesamtplanung ist Und das kommt mir auch noch gerade in den Sehnen.
00:31:32: Ich habe einen Start in meinem Buch Portraitiert Mannheim.
00:31:35: Sie visualisieren zum Beispiel den Stand der einzelnen Projekte, die sie auf einer Plattform haben.
00:31:41: Dann können Leute schauen, bis jetzt sind wir so weit, dass wir schon so und so viel CO² haben können einsparen.
00:31:47: Das lässt sich dann auch noch in das grössere Thema einbetten von ... Wären wir langsam CO²-neutral?
00:31:56: Werden wir langsam vielleicht kühler oder wenigstens kühler?
00:31:59: Also all diese Themen, die uns im Moment mehr oder weniger auf einen Kopf ... weil wir eigentlich auch ein bisschen hinterher sind im Tempo.
00:32:12: Du bleibst wieder dabei in diesem Projekt, was ist so dein nächstes Projekt?
00:32:16: Wir
00:32:18: sind hier mit der katholischen Kille dran, die ihr eigenes Label von dem grünen Guckel hat und dort eben auf städtischem Grund gerne ... beratet, wie sie ihre vielen Areale aufwerten können.
00:32:34: Das geht dann auch wieder bis ins Praktische.
00:32:36: oder wir haben in unserem Team einen Umweltfachmann und Landschaftsgärtner, der letztendlich den Workshop für die Hausabwehr gemacht hat.
00:32:47: Man kann schön ein leichtes Leitbild machen.
00:32:50: Es muss umgesetzt werden.
00:32:51: In erster Linie und zweiter Linie muss es korrekt gepflegt werden.
00:32:56: Also gute freie Raumgestaltung oder ökologische wertvolle Freierumgestaltung steht und fällt mit der Pflege letzten Endes.
00:33:03: Genau, darum ist es eigentlich.
00:33:05: wie vom grössten bis ins kleinste Detail versuchen wir auch so ein bisschen abzudecken im Kernteam.
00:33:14: Ja, ansonsten bin ich viel noch ... und informieren im Rahmen der Supportcast wie heute.
00:33:21: Oder Vorträge, die ich auch für die Fachwelt aufmache in den Foren an der ETH zum Beispiel.
00:33:28: Ja?
00:33:31: Okay!
00:33:32: Das ist ein bisschen anders als die klassische Architektin Arbeit, die du vorhin gemacht hast.
00:33:39: Interessante Veränderungen und Öffnung, weil die Architekthurspielter immer noch nicht wollen.
00:33:45: Ich wünsche euch, also dem Verein, dir persönlich ganz viel Glück und Dankeschön, dass du hier bist.
00:33:51: Herzlichen Dank für die Einladung!
00:33:54: Liebe Zuschauer oder Zuhörerinnen, dankeschön vielmals, dass ihr bis am Schluss gelost habt.
00:34:00: Und wenn ihr wieder etwas Ähnliches hören möchtet, dann kommt das immer einen Monat wieder.
00:34:05: Und ich freue mich, wenn ihr dabei seid.